UKM Prostatazentrum

Informationen für stationäre Patienten

Angesichts der aktuellen Infektions-Situation in Deutschland gilt ab dem 25. August für das UKM und die anderen Krankenhäuser in Münster die Vorgabe der Bezirksregierung Münster, dass bei allen stationären Aufnahmen das Vorliegen eines negativen SARS-CoV-2-Abstriches erforderlich ist - auch wenn diese Patienten keine COVID-19-Symptome haben. Aktuell laufen noch Gespräche zur konkreten Umsetzung und Beginn dieser Maßnahmen.

Bitte beachten Sie: Patienten ohne Covid-19-Symptome mit kurzfristigen Aufnahmeterminen sowie Notfälle werden aufgrund eines fehlenden Testergebnisses nicht abgewiesen.

Informationen zur UKM-Corona-Teststelle

Die Kassenärztliche Vereinigung hat unter der 116117 eine Patientenhotline für „Corona“ eingerichtet. Hier beraten dann Ärzte Anrufer, die Sorge wegen Corona haben. Anrufer müssen allerdings mit relevanten Wartezeiten rechnen.

Öffentliche Testung eingestellt
Vom 28. Februar bis zum 25. September 2020 hat die Corona-Teststelle des UKM mit insgesamt über 10.000 durchgeführten Testungen die Versorgung im Münsterland sichergestellt. Ab dem 26. September 2020 übernehmen die Kassenärzte die Testungen. Den Betrieb unserer öffentlichen Teststelle stellen wir ein. Personen mit Corona-verdächtigen Symptomen, fraglichem Kontakt zu Corona-Infizierten oder roter App-Warnung sowie Reiserückkehrer oder Lehrer*Innen/Erzieher*Innen können unter 116117 die jeweils zuständige Teststelle und deren Öffnungszeiten erfragen.

Weiterhin Testung für UKM-Patienten und Begleitpersonen
Auf dem bisherigen Testgelände werden von uns ab sofort nur noch ausgewählte UKM-Patienten und deren Begleitpersonen (in der Regel kurz vor einem stationären Aufenthalt) getestet. Betreffende Patienten und Begleitpersonen werden im Vorfeld rechtzeitig durch unsere Mitarbeiter zu Testung aufgefordert. Hierfür ist die UKM-Corona-Teststelle Mo-Fr von 8-14 Uhr geöffnet.  

Anfahrt und Ablauf
Wir weisen darauf hin, dass es in Stoßzeiten zu Wartezeiten kommen kann. Die Teststelle ist als Drive-In konzipiert, so dass Sie die Wartezeit im Auto verbringen können, auch aus Sicherheitsaspekten. Eine Überweisung und eine Voranmeldung sind nicht notwendig. Wir benötigen lediglich Ihre Krankenversicherungskarte.

Wichtige Hinweise
- Den Anweisungen des Sicherheitspersonals ist zwingend Folge zu leisten.
- Bitte tragen Sie während des gesamten Aufenthaltes auf dem Testgelände Ihren Mund-Nasen-Schutz.
- Bitte achten Sie auf den Mindestabstand von 1,5 m zu Ihren Mitmenschen.

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist in allen Gebäuden des UKM das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

Für den Besuch des UKM dürfen Sie Ihre eigenen, privaten Masken nutzen. Sollten Sie keine Maske dabei haben, stellen wir Ihnen für Dauer ihres Aufenthaltes im Klinikum an der jeweiligen Pforte einen geeigneten Schutz zur Verfügung.

Das Betreten der Gebäude ist ohne Mund-Nasen-Schutz nicht gestattet.

Besuche eingeschränkt möglich

Auf Grundlage der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalens sind am UKM ab sofort eingeschränkt Besuche für bestimmte Patientengruppen wieder möglich.

  • Besuche sind ab dem dritten Behandlungstag des Patienten/der Patientin möglich.
  • Es sind maximal zwei Besuche pro Woche mit einer Dauer von maximal einer Stunde vorgesehen.
  • Als Besucher dürfen zwei fest benannte Personen empfangen werden. Es darf immer nur eine Person anwesend sein.
  • Besuche sind werktags von 15.00 bis 19.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertage von 08.00 bis 19.00 Uhr möglich.

Die Besucher erhalten vom UKM vorab eine Besuchererlaubnis, die zusammen mit dem Personalausweis als Zutrittserlaubnis für das UKM gilt, und am Eingang überprüft wird.

Die Besucherregelung gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Pädiatrie, für die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen. Bitte haben Sie Verständnis, dass es für einzelne Bereiche abweichende Vorgaben geben kann. Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie wird diese Regelung regelmäßig geprüft und angepasst. Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Liebe Patientin, lieber Patient,

wenn Sie in den kommenden Tagen einen Termin in einer unserer Ambulanzen haben, melden Sie sich bitte vorab, wenn

  • bei Ihnen folgende Symptome bestehen: Fieber, Halsschmerzen und/oder Schluckstörungen, Husten, Atemnot, Geschmacks- oder Geruchsverlust, allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar, Magen-Darm-Symptome, starken Schnupfen
  • Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiven Person hatten
  • oder positiv auf Coronavirus getestet wurden.


Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kommen Sie bitte nicht in unsere Ambulanzen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie von COVID19 betroffen sind.


Vielen Dank!

Studien zu Prostatakrebs

Leiter der Studien bei organbegrenztem Prostatakarzinom 
Prof. Dr. med. Axel Semjonow
T: 0251-8357417 oder E:
prostata(at)­uni-muenster(dot)­de

Studien bei organbegrenztem Prostatakrebs

  • PRIAS-Studie (Aktive Überwachung), für Patienten mit einem neu diagnostizierten, organbegrenzten Prostatakarzinom. Aktive Überwachung bedeutet Männer mit einem neu diagnostizierten Prostatakrebs zunächst in regelmäßigen Zeitabständen zu beobachten und nicht sofort, sondern erst zeitlich verzögert mit einer aktiven Behandlung (Operation oder Bestrahlung der Prostata) zu beginnen. Bei den engmaschigen Kontrollen ab Diagnosestellung wird im weiteren Verlauf festgestellt, ob ein Therapie-bedarf grundsätzlich besteht. Wenn dies erforderlich sein sollte, wird dann die Therapie in heilender (kurativer) Absicht durchgeführt. Weitere Informationen zur Studie finden Sie auf dem Informationsblatt des Prostatazentrums zu diesem Thema unter dem Link Broschüren/Flyer. Zusätzlich zu der aktiven Überwachung durch PSA-Bestimmungen und Kontrollbiopsien, sieht ein Seitenarm der PRIAS-Studie vor, jährliche multiparametrische Magnet-Resonanz-Tomographien (MRT) durchzuführen. Es wird geprüft, ob durch MRT auf einen Teil der notwendigen Kontrollbiopsien verzichtet werden kann. https://www.prias-project.org/.
  • PCO Studie, Das „Prostate Cancer Outcomes“ Projekt will dazu beitragen, die physische und psychische Gesundheit von Männern, die wegen eines organbegrenzten Prostatakarzinoms behandelt werden, zu verbessern. In diesem Projekt werden in Kliniken aus einer Vielzahl von Ländern systematisch klinische und patientenseitig berichtete Informationen (sog. „Patient Reported Outcomes / PROs“) Prostatakarzinom gemessen und (anonym) verglichen werden. Dabei nutzen alle teilnehmenden Kliniken prospektiv einen einheitlichen Datensatz, der zur Messung der patientenseitig berichteten Endpunkte den „EPIC-26“, einen international etablierten Fragebogen zur Messung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität, beinhaltet. Darüber hinaus werden weitere Variablen gemessen, die diese Endpunkte beeinflussen können. Diese Variablen werden annähernd vollständig bereits im Rahmen der DKG-Zertifizierung von den Zentren berichtet. Neben dem Wissenstransfer zwischen den teilnehmenden Zentren geht es auch um die Verbreitung dieses Wissens über diesen Kreis hinaus.
    Aktuell beteiligen sich neben deutschen Kliniken ausgesuchte (Spitzen-) Zentren aus Australien, den USA, dem Vereinigten Königreich, Dänemark, Finnland, den Niederlanden und weiteren Ländern an der Studie. Ein weltweites Data Coordination Center (University of California, Los Angeles und Monash University, Melbourne) wird die Daten aus den teilnehmenden Kliniken sammeln, analysieren und allen Kliniken anonymisiert zur Verfügung stellen.
  • PROBASE, In der PROBASE-Studie (Risk-adapted prostate cancer early detection study based on a “baseline” PSA value in young men – a prospective multicenter randomized trial) wird ein modernes Konzept zur  PSA-basierten Früherkennung untersucht. Bei dieser risikoadaptierten Strategie erfolgen die PSA-Tests in Abhängigkeit vom individuellen Risiko des Mannes, das anhand eines Basis-PSA-Wertes im Alter von 45 bzw. 50 Jahren ermittelt wird. https://www.probase.de/fuer-teilnehmer/probase/

  • proPSA, [-2]proPSA ist ein Vorläufer-Molekül des PSA und kann in einer Blutprobe gemessen werden. Ähnlich wie das freie PSA, kann es zusätzliche Hinweise über das Vorhandenseins von Prostatakrebs geben und darüber hinaus helfen, die Aggressivität des Prostatakrebses besser einzuordnen. Es korreliert mit dem Gleason-Grad. Bei ausgewählten Probanden wird proPSA im Rahmen von Studien zusätzlich bestimmt.

  • PDE4D7 score im Prostatagewebe erlaubt eine Risiko-Stratifizierung vor der operativen Behandlung von Prostatakarzinomen

  •  

Leiter der Studien bei metastasiertem Prostatakarzinom
PD Dr. med. Martin Bögemann
T: 0251-83 44 6 00 oder E:
Martin.Bögemann@ukmuenster.de

Studien bei fortgeschrittenem Prostatakrebs

  • CARD
  • HERO
  • MK 365
  • IMBASSADOR
  • SCOPE
  • REASSURE
  • URANIS
  • A randomized, double–blind, placebo–controlled Phase III study of ODM–201 versus placebo in addition to standard androgen deprivation therapy and docetaxel in patients with metastatic hormone–sensitive prostate cancer
 
 
 
 

Studiensekretariat Urologie

Informationen zu aktuellen Studien im Bereich Prostatakrebs erhalten Sie auf den Seiten der Studienzentrale der Klinik für Urologie am UKM.

Falls Sie sich für die Teilnahme an der PRIAS-Studie interessieren, nehmen Sie bitte Kontakt auf zu den Mitarbeitern des Prostatakarzinomzentrums Frau Bothe T: 0251-8357417 oder Frau Tschuschke T: 0251-8352111.

"Active surveillance for low-risk prostate cancer."

Artikel aus 08/2012 zu lesen im Internet unter: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22878262 Autoren: Bangma CH, Bul M, van der Kwast TH, Pickles T, Korfage IJ, Hoeks CM, Steyerberg EW, Jenster G, Kattan MW, Bellardita L, Carroll PR, Denis LJ, Parker C, Roobol MJ, Emberton M, Klotz LH, Rannikko A, Kakehi Y, Lane JA, Schröder FH, Semjonow A, Trock BJ, Valdagni R.